Amalgamplomben


Giftige Bomben in Ihrem Mund!?


„Wenn mir dieses Thermometer mit Quecksilber aus der Hand fallen würde, müsstet Ihr alle hier das Studio verlassen. Wenn Quecksilber so gefährlich ist, wenn ein Thermometer zerbricht, warum ist es dann in Ihrem Mund nicht gefährlich?“- mit diesen Worten hat Dr. Oz seine Sendung über die Toxizität von Quecksilber in Amalgamfüllungen begonnen, die noch viele von uns in unserem Mund haben.

So wurde auch über die Kontroverse des Gebrauchs von Amalgamplomben in einer der weltweit am häufigsten gesehenen medizinischen TV-Shows gesprochen und viele Zuschauer haben erst dann begriffen, woraus silberne Füllung in ihrem Mund besteht, und man schätzt, dass ganze 100 Millionen Amerikaner diese potentielle Bombe in ihrem Mund tragen.

Jahrelang werden Zahnärztekreisen Diskussionen über die Sicherheit von Amalgamplomben geführt, wobei die American Dental Association (ADA) ihren Gebrauch eifrig rechtfertigt, während die Einwände jener Gruppen von Fachleuten, die den Gebrauch von Amalgamplomben für unberechtigt und gefährlich halten, als grundlos und übertrieben abgewiesen werden. Leicht könnte man sagen, dass die Frage der Amalgamfüllungen „eine heiße Kartoffel“ ist, nicht nur in Amerika, sondern auch in unserem Land, und diese Frage teilte die Zahnärzte in zwei Lager: das eine FÜR und das andere GEGEN.



Quecksilber verursacht neurologische, chronische Krankheiten und psychische Störungen

Zahn-Amalgam besteht aus 4 Metallarten: aus Quecksilber, Silber, Kupfer und Zinn und das toxischste Element von diesen 4 Elementen ist Quecksilber und es ist am meisten vertreten- mehr als die Hälfte des Gesamtgewichtes der Füllung nimmt das Quecksilber ein. Früher hat man sogar daran geglaubt, dass Quecksilber in die Füllung „eingeschlossen“ ist, wobei das toxische Verdampfen des Quecksilbers aus der Füllungsoberfläche jedoch bewiesen ist und dazu kommt es am häufigsten, wenn wir uns die Zähne putzen, essen, trinken oder im Schlaf mit den Zähnen knirschen. Das Verdampfen von Quecksilber bemerkt man auch bei beschädigten oder abgebrochenen Zähnen.

Quecksilber ist ein starkes Neurotoxin, das auf das Zentralnervensystem wirkt, neurologische, autoimmune und zahlreiche chronische Erkrankungen und psychische Störungen hervorruft. Die Frage, um die sich die Fachleute schon längere Zeit streiten, ist die Folgende: Ist das Verdampfen von Quecksilber aus dem Amalgam wirklich so gefährlich für die Gesundheit, dass es zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen kommen kann, einschließlich Karzinome , Nieren- und Schilddrüsenkrankheiten, Immunität, Multiple Sklerose, kardiovaskulare Probleme, Migräne, dermatologische Probleme, chronische Müdigkeit, Stimmungsveränderungen, Angstzustände und Alzheimer-Krankheit?

Dr. Johnathan B. Levine ist einer jener Zahnärzte, der in seiner Praxis schon über 20 Jahre Amalgam gerade aus dem Grund nicht verwendet, weil er an seine Toxizität glaubt und in seinen Auftritten äußert er seine Bestürzung über die Tatsache , dass 47 % der Zahnärzte ihren Patienten Amalgam-Füllungen einsetzen. Dr. Levine rät seinen Patienten, die Amalgamplomben zu entfernen, sofern sie welche haben, doch er warnt sie auch vor Symptomen wie Tremor, Gedächtnisverlust, Konzentrations- und Koordinationsstörungen, die alle auf Quecksilbervergiftungen hinweisen.

Norweger, Schweden und Dänen haben Amalgamplomben bereits verboten

Der große Gegner des Amalgamplombenverbots ist die Organisation American Dental Association (Amerikanischer Zahnärzteverein), die behauptet, dass das Quecksilber aus Amalgamplomben überhaupt nicht vom Organismus absorbiert wird. Diese Meinung der Amerikaner teilen aber keinesfalls die europäischen Länder, wie z. B. Norwegen, Schweden, Dänemark und das amerikanische Nachbarland Kanada, die den Gebrauch von Zahnamalgamen schon verboten haben oder einen kleineren Gebrauch von Amalgam besonders bei den Kindern und schwangeren Frauen empfehlen. Die angeführten skandinavischen Länder haben den Amalgamgebrauch nicht nur deshalb verboten, weil sie dieses für gefährlich für Menschen halten, sondern auch weil es sehr ernste Studien über die Gefährlichkeit von Quecksilber aus entfernten Amalgamfüllungen für die Umwelt gibt.

Was sagt die Wissenschaft?

Beim Schreiben dieses Artikels bin ich auf viele Studien über Amalgamfüllungen mit Quecksilber gestoßen. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed Eine Studie hat gezeigt, dass ein Quecksilberisotop, das als Amalgamfüllung in die Zähne eines erwachsenen Schafs eingebaut wurde, später in verschiedenen Organen entdeckt wurde, und dies vorwiegend in der Lunge, im Kiefer und im gastrointestinalen System des Tieres. Die Quecksilberkonzentration in den Nieren und in der Leber des Tieres ist sofort nach dem Einsetzen der Füllungen extrem gestiegen.

Ähnliche Untersuchungen wurden auch an Affen durchgeführt und es wurde festgestellt, dass die Quecksilberkonzentration in den Nieren, im gastrointestinalen System und im Kiefer auch bei ihnen nach dem Einsetzen einer Füllung extrem gestiegen ist.

Dr. Gary Null und Dr. Martin Feldman haben 2002 der Öffentlichkeit Beweise darüber vorgelegt, dass das Quecksilber aus Amalgamplomben ständig verdampft und dass der Anteil des Quecksilbers bei einigen Organismen 10 – 50 Mal über der zugelassenen Konzentration liegt. Italienische Forscher der Catholic University in Rom haben bestätigt, dass Patienten, die Herzbeschwerden haben, in ihrem Herzmuskel einen sehr erhöhten Anteil an Quecksilber haben. Auch ich bin auf die Studie gestoßen, die Quecksilber in direkten Zusammenhang mit Multiple Sklerose, mit Nierenkrankheiten, mit der Depression und Haarausfall bringt, man kann einfach nicht alles aufzählen. Natürlich sind wir auch auf Studien gestoßen, die den Gebrauch von Quecksilber auch bei den Kindern für völlig sicher halten.

Unser Toxikologe Dr. Plavšić behauptet, dass wir uns vor Quecksilbervergiftungen durch Amalgamplomben nicht fürchten müssen und er erwähnt die Möglichkeit, dass es um einen „Handelskrieg“ geht, weil Amalgamplomben billiger sind als neue Füllungen.

Machen Sie keine Panik, lassen Sie sich jedoch auch keine Plombe einsetzen

Nach einer Analyse aller Materialien, Aussagen von FDA, ADA, von den Ärzten, die die These für und gegen Amalgame vertreten, bin ich zu der Schlussfolgerung gelangt, dass man keine Panik machen sollte, wenn man schon Amalgam hat, aber dass man auch das Risiko mit neuen Amalgamfüllungen nicht eingehen sollte, weil es ausreichend neue, nicht –toxische Materialien gibt, bei denen Sie sich den Kopf mit einer möglichen Gefahr für Ihre Gesundheit nicht zerbrechen müssen. Ich habe meine alten Füllungen entfernen lassen, aber erst dann als ich mich darüber informiert habe, wie man das am sichersten tun sollte. Vor ein paar Wochen habe ich in meine Ernährung die Alge Chlorella (Bio Bio Läden) eingeführt, die für ihre Eigenschaft der Bindung toxischer Metalle bekannt ist und ich habe wirklich keine Symptome bemerkt, die ich mit einer eventuellen Quecksilbervergiftung verbinden könnte.

Was sagen kroatische Zahnärzte?

Über Amalgamfüllungen haben wir mit Dr. med. dent. ZdenkoTrampuš von Ortoimplant gesprochen, der uns Folgendes gesagt hat: „ Sie müssen wissen, dass Quecksilber das toxischste nichtradioaktive Element auf der Erde ist. Patienten werden davon überzeugt, dass sog. “silberne Plomben“, die eigentlich 50 % Quecksilber enthalten, nicht gefährlich in ihrem Mund sind, was aber keinesfalls richtig ist. Neue Amalgamplomben sollte man keinesfalls schwangeren Frauen, Kindern und Personen mit geschädigten Nieren einsetzen und auf jeden Fall empfehle ich, alte Amalgamplomben zu beseitigen, jedoch ist es nicht gut, wenn man sie zu oft und zu viele davon entfernt, weil dies ein Schock für den Organismus ist – die Quecksilberkonzentration im Blut steigt enorm an, wenn diese beseitigt werden. Wir empfehlen, eine kontinuierliche Beseitigung alle 2 Monate, und zwar 2 - 3 Stück“, betont Dr. Trampuš.

Andrea Šitum, Redakteurin des Portals Naturala.hr